Die Arbeit mit dem Fragebogen ist Teil der ergebnisorientierten Arbeit und der Qualitätssicherung in der AS-Geburtsnachsorge, da es einen Fragebogen vor, und einen Fragebogen nach dem Gespräch gibt. Ich denke, dass jeder Coach, Berater oder Therapeut die Ergebnisse seiner Arbeit sichtbar machen sollte. Denn das ist Transparenz für dich als Betroffener.
Doch der Fragebogen ist auch ein erster Einstieg, um für dich selbst die vielen verschiedenen Aspekte des Erlebten etwas zu sammeln.
Er ist lang. Du wirst sicherlich 45min brauchen.
Wenn du bereits ein Geburtsnachsorgegespräch gebucht hast, mach den Fragebogen am besten am Abend zuvor, falls er dich aufwühlt.
Wenn du ihn erstmal unabhängig von einem Termin machen möchtest, überlege dir vorher, wie du dich selbst wieder gut in „das Hier-und Jetzt“ bekommst, falls es dich sehr belasten wird.
Dieser Fragebogen beinhaltet standartisierte Fragebögen, von denen du auf Wunsch (am Ende des Fragebogens einen Haken setzen) im Anschluss eine Auswertung per Email erhältst – mit einer Auswertung zu deinen Belastungsreaktionen.
Hier ein paar Beispiele aus den Ergebnissen nach dem AS-Geburtsnachsorgegespräch. Der erste Wert ist vor – und der zweite Wert nach dem Geburtsnachsorgegespräch.
Hier können wir deutlich sehen, dass auch Mütter mit Symptomatiken die in Richtung Wochenbettdepression gehen, von den AS-Geburtsnachsorgegesprächen profitieren können.
Bitte sagen Sie das weiter. Es wäre schön, wenn mehr Müttern niederschwellig und schnell geholfen werden kann.
Im Fragebogen zur Wochenbettdepression:
Hier sind Werte zwischen 0 und 30 möglich. Auch hier zeigt eine höhere Punktzahl die Höhe der Belastung. Ein Ergebnis zwischen 0 und 9 Punkten ist deshalb ohne Auffälligkeit, bis 12 Punkten wird eine weitere Unterstützung empfohlen, ab 13 Punkten angeraten.
Edingburgh Depression Scale
Im Fragebogen zu traumatischen Belastungsreaktionen:
Anzeichen einer möglichen posttraumatischen Belastungsstörung werden in Abstufungen berechnet. Werte unter 24 scheinen unkritisch. Werte zwischen 24 und 33 weisen auf eine leichte Belastung hin. Zwischen 33 und 36 erhöht und ab 37 könnten sie auf Anzeichen einer Posttraumatischen Belastungsstörung hindeuten.
Impact of Event Scale
























